B14 Kiefer

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B14BR

Beschreibung

Die immergrüne Kiefer (Föhre) wächst in fast ganz Europa bis in hohe Lagen (1800 m), je nach Klima als Baum oder auch nur als Strauch. Ihre Nadeln sind besonders lang, und wenn die Früchte reif sind, krachen die Zapfen laut und fallen vom Baum. Sie ist ein sehr anspruchsloser Baum, der auch extreme Standorte besiedelt. Man findet sie zwischen Felsen ebenso wie auf Sandböden. Zusammen mit der Fichte ist die Kiefer der meistgepflanzte Baum in Europa. Vor ca. 10000 Jahren gab es riesige Kiefer- und Birkenwälder, die sich nach der Eiszeit mit ihren leichten Flugsamen besonders schnell ausbreiteten. In der Medizin ist das Harz ein uraltes Heilmittel. Die Bäume werden angezapft und das Harz rinnt in die Gefäße. Man gewinnt Terpentin und Terpentinöl. Das Harz selber, wie auch die Nadeln, werden vielfach angewendet: Bei Atemwegserkrankungen sind sie hustenreizstillend, beruhigend, schleimlösend sowie auswurffördernd. Diese Wirkung kann man schon erleben, wenn man durch einen Kiefernwald geht. Die Bronchien werden aktiviert und das Abhusten wird erleichtert. Die Nadeln (Sprossen) verwendet man für Bäder, Inhalationen und Einreibungen. Das Holz ist ein begehrter Rohstoff für den Hausbau. Es ist leicht und weich, durch seinen hohen Harzgehalt wird es aber durch Nässe und Witterung nicht so schnell angegriffen wie Tannen- oder Fichtenholz. Viele Möbel, Fenster und Türen sind aus Kiefernholz. Im Winter wird auch gerne mit Kiefernholz eingeheizt, das Holz brennt nicht nur lange und sehr hell, sondern es breitet sich auch der angenehme Duft im Raum aus. nur im Kachelofen ist dieses Holz nicht willkommen, da das Harz den Innenraum zu schnell verlegt.

Kleiner Bibliotheksauszug:
Bereits vor über 4000 Jahren verwendeten die Ägypter Terpentinöl zur Mumifizierung. Als „Waldwolle“ nutzt man die weichen Fasern im Inneren der Nadeln. Diese werden in warmes Wasser eingelegt, durch den Gärungsprozess springen die Nadeln auf und die weichen Fasern werden freigelegt. Diese werden in weiterer Folge an der Sonne getrocknet und als Füllung für Matratzen, Polster und Decken verwendet. Der Name Kienspan kommt auch von der Kiefer. Fingerdicke Späne wurden getrocknet und in einen Kienhalter gesteckt. Wegen des hohen Harzanteils leuchteten diese Fackeln besonders lange und hell.

Körperliche Ebene:
Bei Atemwegserkrankungen hustenreizstillend, beruhigend, schleimlösend sowie auswurffördernd; Schnupfen, Halsweh, Heiserkeit, verstopfter Nase, Erkältung etc. Bei Sport- und Muskelverletzungen, Zerrungen, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen (ausgehend von Überlastung der
Muskulatur) und Hauterkrankungen (Juckreiz). Die Durchblutung wird
angeregt, somit der Abtransport von Säure- und Schlackstoffe gestartet oder beschleunigt. Daher auch bei rheumatischen Beschwerden und Neuralgien gut einsetzbar.

Seelische Ebene:
Es gibt immer wieder Momente, in denen sich so viel in uns aufgestaut hat, dass wir kaum mehr atmen können. Die Kiefer-Essenz (auch alle anderen Nadelbaum-Essenzen!) lassen uns tief, tief durchatmen und uns von einem regelrechten Brustpanzer befreien.

Zusätzliche Information

Produktvariation

10 ml Stockbottle, 2 ml Phiole

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