B4 Holunder

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B4BR

Beschreibung

Der Holunder, der in Europa, Asien und Nordafrika vorkommt, ist ein echtes „Allroundgewächs”. Seine insgesamt 25 Arten dienen den Menschen auf sehr viele Arten und wurden bis zur Einführung des Christentums als besonders heilige Bäume bzw. Sträucher verehrt. Deshalb wurden Holundersträucher möglichst nahe an Häusern gepflanzt. In Mitteleuropa ist die bekannteste Art der schwarze Holunder (sambucus nigra), den wir bei unzähligen Bauernhöfen direkt an der Hausmauer finden können. In der freien Natur wächst er gerne an Waldrändern. Er wird bis zu 15 m hoch und wird wegen seiner Höhe oft als Baum behandelt, obwohl er wegen der botanischen Charakteristika ein Strauch ist. Seine Wirkstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe und ätherische Öle, machen ihn das ganze Jahr hindurch zu einem besonders wertvollen Begleiter.

Man sammelt und verwendet vorrangig die Blüten und Früchte, früher verstärkt auch Wurzeln, Rinde und Blätter. Im Juni sind die frischen Blütendolden, die man im „Palatschinkenteig” herausbäckt, für viele Kinder der Leckerbissen, der den Beginn der heißen Sommerzeit anzeigt.

Die frischen Blütenstände werden mit Zucker und Wasser schnell und einfach zur Sirupherstellung verwendet. Dieser Geschmack ist gerade in der dunklen Jahreszeit ein kleiner kulinarischer Lichtblick. Da im Winter der Stoffwechsel im Körper auch verlangsamt ist, hilft der Holunder, indem er den Stoffwechsel und die Entgiftung anregt. Getrocknete Blüten werden als Tee verabreicht. Dieser wird bei Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen und Zahnschmerzen wegen seiner beruhigenden und schmerzstillenden Eigenschaften gerne getrunken. Die Früchte können frisch oder getrocknet vielseitig verwendet werden. Die Beeren enthalten sehr viele Vitamine, daher dienen sie der Immunstärkung. Frisch verzehrt führen sie meist zu Übelkeit und Erbrechen. Allerdings kennt man auch eine Mischung von frischem Beerensaft, der mit Alkohol versetzt wird, als gutes Mittel bei Rheuma und Nervenerkrankungen (z.B. Ischias-Problemen). Rinde und Wurzeln wirken sehr stark harntreibend, daher sind sie eine Unterstützung bei allen Schwellungen und Stauungsproblemen der Lymphe (Wasseransammlungen im Körper). Auch die Blätter haben diese Eigenschaften, doch weit weniger stark. Da unreife Beeren und grüne Pflanzenteile giftiges Glykosin enthalten, das schon bei geringem Verzehr zu starkem Erbrechen führen kann, werden vor allem die Blätter kaum mehr als Hausmittel verwendet. Zerquetschte Blätter helfen (äußerlich angewandt) hervorragend bei Sonnenbrand, leichten Verbrennungen und Insektenstichen. Aus Hollerblüten bzw. -beeren werden Liköre, Schnaps und Sekt hergestellt.

Parasit: Auf dem Holunder wächst der bekannte chinesische Speisepilz Mu-Err (Judasohr, Black Fungus), der auch in der europäischen Küche Einzug gehalten hat. Seit ca. 1500 Jahren wird dieser Speisepilz in Asien als Erhalter der Gesundheit verzehrt und heute tonnenweise angebaut.
Obwohl dieser Pilz auf zahlreichen Baumarten wachst, er befällt vor allem kranke bzw. tote Bäume, ist er auf dem Holunder am häufigsten. Die Wirkungen vom Mu-Err sind aber natürlich in allen anderen Baum-Essenzen ebenfalls gespeichert.

Kleiner Bibliotheksauszug:
Der Name Holunder oder Holler kommt vom Namen der Frau Holle, die bis zur Christianisierung als gütige, freundliche Göttin verehrt wurde. Sie war als beschützender Hausgeist bekannt, der Gesundheit und Wohlstand demjenigen brachte, der sie achtete und respektierte. Sie war eine Lichtgöttin, die das Leben von Pflanzen und Tieren schützte und der Erde Fruchtbarkeit brachte. Sie war auch die Beschützerin all jener, die sich dem „lichtvollen” Lebensweg verbunden fühlten. Ihre heiligen Orte waren Quellen und Brunnen sowie der Holunderbusch. Noch heute ist der Holunder ein heiliger Strauch für Zigeuner, die kaum dazu zu überreden sind, einen Holunderstrauch umzuschneiden. Erst das Christentum wandelte das Bild der freundlichen, milden Lichtgöttin in das einer bösen, trügerischen, kinderraubenden und vernichtenden Hexe um.
Früher wurde das Holz des Holunders zur Bestattung genützt, heute stellt es ein hervorragendes Schnitzholz dar, aus dem man Spielzeug herstellt. Gerade Wasserspritzgeräte und Blasrohre stehen da an erster Stelle.

Körperliche Ebene:
Regt den Stoffwechsel an, entgiftend, bei Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen und Zahnschmerzen; beruhigend, schmerzstillend, aktiviert / optimiert Vitamine in der Nahrung; Immunstärkend, Rheuma, Erkrankungen des Nervensystems, Lymphstauungen, Schwellungen, Ödeme; Harntreibend.
Bei Atemwegserkrankungen wie Katarrhen, Reizhusten u.Ä. fiebersenkend, schweißtreibend (entgiftend).

* Wirkungen des Holunder-Pilzes (Judasohr, Mu-Err, Black Fungus):
Ausgleich / Optimierung des Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Silicium, Vit B1 Haushaltes; Arteriosklerose, Verbesserung der Blutqualität (Fließfähigkeit), Kreislaufprobleme, entzündungs-hemmend, ausgleichend für den Cholesterinspiegel.
Zum Auftragen (auch in Cremen und Salben) bei Sonnenbrand, leichten Verletzungen, Insektenstichen.

Seelische Ebene:
Verhilft Zugang zum “Feenreich” zu bekommen, diese Wesen zu sehen, spüren, zu kommunizieren. Da diese Fähigkeiten über das 6. Chakra zum Ausdruck gebracht werden, wirkt die Essenz auch stärkend und erweiternd auf das 6. Chakra.

Für den Baum:
Holunder (Holler) sind, wie im Bibliotheksauszug beschrieben, Hüter von Haus und Hof und sollten als Pflanze neben jedem Haus gepflanzt werden. Sie dienen dem kleinen Volk als Tür zwischen unseren Welten. Mit der Holunder-Essenz gießt man einen (neu) gesetzten Strauch ordentlich ein und hin wieder, so alle 3-4 Monate freut er sich über eine Sprühwolke mit Essenzen-Wasser.
Seine “magischen” Kräfte werden mit der Essenz schneller aktiviert
und insgesamt auch kräftiger. Das wiederum kommt allen Hausbewohnern, die dort willkommen sind, zugute. Friede, Gesundheit, Freude und Wohlstand werden sich einstellen.

Zusätzliche Information

Produktvariation

10 ml Stockbottle, 2 ml Phiole

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