B9 Eberesche

4.3019.00

Compare

B9BR

Beschreibung

Die Eberesche, auch Vogelbeere genannt, wächst von Mitteleuropa bis Westasien bis zur Baumgrenze. Der Laubbaum wird bis zu 15 m hoch und stellt einen der robustesten Alleebäume dar. Früher nur in den Mischwäldern zu finden, wurde die Eberesche bald in die Städte und Gärten gebracht, denn kaum ein Baum hält so viel Belastung durch Abgase aus wie die Eberesche.

Wegen des hohen Vitamin-C-Gehalts ist das Fruchtfleisch zwar sehr begehrt, doch lastet der Vogelbeere noch immer ein „giftiger” Ruf an. Denn die Parasorbinsäure, die den äußerst bitteren Geschmack der Beere verursacht, ist in großen Mengen giftig. Wer jedoch einmal eine Beere gekostet hat, weiß, dass alleine der Geschmack dafür sorgt, dass man nicht mehr isst. Diese Säure wirkt in der rohen Beere stark zusammenziehend und abführend. Nach dem ersten Frost wird auch bei den rohen Beeren der Geschmack milder und die Wirkung sanfter. Dies ist auch der Zeitpunkt, um die Beeren zu sammeln und weiterzuverarbeiten. Beim Kochen zerfällt die Säure und die Vogelbeere wird zu einem besonders guten Heilmittel bei Durchfall. So verarbeitet treten plötzlich die anderen Wirkstoffe in den Vordergrund: Pektin, Sorbit, Gerbstoffe und Vitamine sowie Apfelsäure und natürlich Karotin (Farbe). Blüten und Blätter werden ebenfalls in der Naturmedizin verwendet. Die Wirkung der Blätter ist ähnlich, aber milder als die der Beeren. Die Blüten werden bei allen Arten von Atemwegserkrankungen (Erkältung, Bronchitis, Lungenentzündung etc.) eingesetzt.

Das Holz der Eberesche ist bei Schnitzern und Herstellern von Kunstgegenständen immer schon sehr beliebt gewesen. Trotz Härte und Zähheit ist es elastisch und biegsam. Es verdreht sich kaum und bekommt gebeizt und poliert eine auffallend schöne Farbe.

All jene Gegenstände, bei denen sich Holz keinesfalls drehen durfte, wurden früher aus Ebereschenholz gemacht. Dazu gehörten Holzschrauben und Wagenräder und das gesamte Zubehör des Teppichwebens.

Kleiner Bibliotheksauszug:
Obwohl von allen Kulturen und Völkern in ihrem Verbreitungsgebiet genützt, hat die Eberesche keine herausragenden Verbindungen erhalten. Sie war einfach da, half und wurde genützt. Nur die Kelten und Germanen sahen in der Eberesche mehr. Bei den Germanen war sie dem Gott Thor gewidmet, da das Lieblingstier des Donnergottes, eine Ziege, das Laub der Eberesche am liebsten fraß. So wurde sie der Baum des Glücks.

Die Kelten nahmen die Eberesche als Baum des Lebens, „luis”, an der 2. Stelle in ihrem Alphabet auf. So versinnbildlicht die Eberesche nach dem Winter den Sieg des Lebens über den Tod. In Mitteleuropa war es Brauch, Ebereschenzweige über einer Stalltüre anzubringen, um Krankheit und Böses abzuhalten.

Körperliche Ebene:
Stark zusammenziehend und abführend, Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Erkältung, Lungenentzündung etc., bei Husten und Halsbeschwerden kannman die Essenz auch in eine Flüssigkeit beigeben, mit der man gurgelt; stärkende Wirkung für Stimmbänder und Kehlkopf.
Appetitlosigkeit, bei Folgen vom Genuss verdorbenen Essens (“verdorbener Magen”); aktiviert die Peristaltik daher Verdauungs- und Darmaktivierend; Leicht entwässernde Wirkung zeigt gute Erfolge bei Hautkrankheiten, stark Immunsystem stärkend.

Seelische Ebene:
Die Eberesche hilft den Menschen, die unter enormen Druck stehen und die keinesfalls auch nur minimal nachgeben dürfen, die standhaft bleiben müssen. Sich selber treu bleiben ist ebenso das Thema dieser Essenz.
Gleichzeitig stärkt sie gleichzeitig auf allen Ebenen das ganze System.

Zusätzliche Information

Produktvariation

10 ml Stockbottle, 2 ml Phiole

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreiben Sie die erste Bewertung für „B9 Eberesche“

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.