B17 Tanne

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B17BR

Beschreibung

So wie die Kiefer besiedeln auch die ca. 51 Tannenarten die gemäßigte Zone der Nordhalbkugel. Heimisch ist in Mitteleuropa allerdings nur die Weißtanne (a. alba). Alle Tannenarten sind immergrüne Nadelbäume, deren Blätter (Nadeln) zwischen 8 und 11 Jahre alt werden. Ein typisches Merkmal sind die aufrecht stehenden Zapfen. Tannen werden 20 – 100 m hoch. Als „Christbaum“ hat die Tanne wohl die schönste Aufgabe, denn geschmückt und wohlriechend lässt sie alljährlich Kinderaugen leuchten. Der Brauch des Weihnachtsbaumes wurde erstmals 1539 in Schriften erwähnt. In der Volksheilkunde gewann man schon früh aus Holz, Tannennadeln und Harz unterschiedliche Heilmittel.

Das Tannenharz, als Elsässer Terpentin bekannt, findet man heute nach wie vor in guten Naturkostläden. Es wirkt antiseptisch und war Hauptbestandteil vieler Wundsalben. Zusätzlich wirkt das Harz durchblutungsfördernd und antirheumatisch. Auch als Einreibemittel bei Arthrosen hat es noch heute Gültigkeit. Die frischen Triebe (Wipfel) werden im April und Mai gesammelt. Sie enthalten einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Das Tannenöl hilft bei Husten und anderen Atemwegserkrankungen (auswurffördernd und schleimlösend), stärkt die Lunge und baut bei Abgespanntheit und Stress das ganze System wieder auf. Pfarrer Kneipp hat Tannenanwendungen oft „verschrieben“.
Der Sud von Tannennadeln und Zweigen als Badezusatz ist im Winter eine besondere Unterstützung zur Abwehrsteigerung, aber auch bei Bronchitis und Erkältungsproblemen. Da auch Vitamin A und C enthalten sind, wurde früher regelmäßig über einem Topf mit gekochtem Tannensud inhaliert, um gesund über den Winter zu kommen. Durch die fortgeschrittene Luftverschmutzung werden leider auch die Tannen sehr angegriffen. Das Waldsterben, wie wir es seit Jahrzehnten kennen, ist vorrangig eigentlich ein Tannensterben. Diese vertragen nämlich kein saures Wasser – sei es als Regen oder verschmutztes Grundwasser.
Da die Tannen am empfindlichsten sind, waren sie es, die als erste davon betroffen waren. Mittlerweile sind auch Kiefern, Lärchen und Fichten bedroht. Die Essenz dient daher auch dazu, den Nadelhölzern wieder Kraft zu geben, um mit den veränderten klimatischen Verhältnissen zurechtzukommen und sich zu regenerieren. Sehr schnelle Veränderungen bereiten den Bäumen natürlich wesentlich mehr Probleme als dem (im Vergleich dazu) kurzlebigen Menschen.

Kleiner Bibliotheksauszug:
Im Mittelalter vergärte man Tannenzweige zu einem echten (und gehaltvollen) Kräuterbier. Dies war bei den zahllosen und zügellosen Festen die billigere Variante – bei gleicher Wirkung. Schon Kelten und Römer feierten das Ende der dunklen Jahreszeit und die Wiederkehr des Lichts rund um den 21. Dezember. Ihr Symbol für das neue Leben war die geschmückte Tanne. Obwohl die Kirche ursprünglich diesen heidnischen Brauch abschaffen wollte (das Tauffest war am 6. Jänner), da bei den Christen die Geburt nicht gefeiert wurde, konnten sie trotz aller Versuche den Weihnachtsbaum nicht unterdrücken. Trotz der Tradition von ausschweifenden Festlichkeiten mit Unmengen Alkohol und anderen Festivitäten, wie es von vergangenen Kulturen überliefert ist, legte die Kirche dann das Geburtsfest doch auf den 25. Dezember. Das Julfest, das die Wiederauferstehung der Natur feiert, dauerte oft den ganzen Dezember.

Körperliche Ebene:
Die antiseptisch Wirkung verbessert viele Wundsalben. Zusätzliche
Wirkungen sind durchblutungsfördernd und antirheumatisch (gut zum Einreiben der Gelenke bei Arthrosen). Sehnenscheidenentzündungen, Gelenksentzündung (Arthritis), Zahnfleischbluten.
Wie auch Kiefer, Lärche, Fichte hilft auch die Tanne bei Husten und anderen Atemwegserkrankungen (auswurffördernd und schleimlösend), stärkt die Lunge und baut bei Abgespanntheit und Stress das ganze System wieder auf.
Im Winter dient die Essenz zur besonderen Unterstützung zur
Abwehrsteigerung, aber auch bei Bronchitis und Erkältungsproblemen.
Harnblasenerkrankungen (Verkühlung), Krebserkrankungen (Tannen-Mistel); Wurmbefall (Darm).

Seelische Ebene:
Die Tanne bietet sehr unterschiedliche Unterstützungen auf der seelischen Ebene. Sie verhilft zu erfüllender Zufriedenheit, einem Gefühl emotioneller Sättigung, sodass man sich öffnen und frei geben kann. Dies ist für die Menschen wichtig, die eher abweisend zu anderen Menschen sind, lieber nehmen als geben, immer unzufrieden sind, ständig im Kampf mit sich selber.
Das zeigt sich, in dem diese Menschen häufig launisch, stur und eigensinnig sind, egoistisch und immer das Gefühl haben, schlecht behandelt zu werden.
So fassen diese Menschen leichter Vertrauen – in sich selber, in ihre eigene Kraft als auch zur Umwelt, zu anderen Menschen, in die Zukunft usw.

Zusätzliche Information

Produktvariation

10 ml Stockbottle, 2 ml Phiole

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