B6 Linde

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B6BR

Beschreibung

Tilia cordata (Winterlinde), tilia grandifolia (Sommerlinde), tilia tomentosa (Silberlinde)

Kaum ein anderer Baum wird so mit Romantik und Liebe verbunden wie die Linde. Dieser Baum, der seine Verbindung zur Liebe auch in seinen herzförmigen Blättern zeigt, erlangt eine Größe von bis zu 35 m und wächst auch noch in höheren Lagen (bis 1800 m). Seine 45 Arten sind über den ganzen Erdball verbreitet.
Die Wirkstoffe der Blüten (Flavonoide, Glykosid, Honigtau, Gerbstoffe, Schleimstoffe und ätherische Öle) stellen die medizinische Nutzung dar. Da die Sammelzeit im Sommer ist (Juni, Juli) sichert man sich mit den getrockneten Blüten auch gleich ein wenig „Sommerenergie“ für den Winter. Der Lindenblütentee hilft bei allen Krankheiten der kalten Jahreszeit: Grippe, Erkältung, Schnupfen, Heiserkeit, Bronchitis u.Ä.
Auch die Holzkohle der Linde wird für medizinische Zwecke verwendet, allerdings wissen das meist nur Pharmazeuten. Feinst verriebene Kohle wirkt desinfizierend und bindet Schadstoffe im Magen, sodass sie ausgeschieden werden können. Bei andauernden oder besonders wässrigen Durchfällen und Vergiftungen hilft die Lindenkohle, die Giftstoffe zu binden. Außerdem reinigt und kräftigt die Kohle, mit der Zahnbürste aufgetragen und einmassiert, das Zahnfleisch. Linden sind richtiggehende Luftgüteanzeiger. Da sie sehr empfindlich auf verschmutzte Luft reagieren, kann man sich sicher sein, dass dort, wo eine Linde gedeiht, auch die Luftqualität gut ist. In sehr vielen Luftkurorten findet man ganze Lindenalleen.
Die lindernde Wirkung des Baumes finden wir sogar in der Beschaffenheit des Holzes. Das ehemals „heilige Holz“ für Schnitzer, aus dem viele Meister Kunstwerke entstehen ließen, hat weder als Nutz- noch als Bauholz einen Wert. Nicht einmal als Brennholz taugt es. Bis heute verwendet man das Holz für kleinere Zweckgegenstände, denn als Baum der Liebe sollte er einfach als lebender Baum seine Energie ausstrahlen dürfen, und für den Nachschub der „liebesgetränkten“ Blüten sorgen. Denn die Linde ist der Baum der Liebe, der Familie und die Schutzherrin für alle Beziehungen.

Kleiner Bibliotheksauszug:
Wer kennt sie nicht – die Sage von Siegfried, der den Lind(en)wurm unter der Linde erschlug, im Drachenblut badete und dessen Herz wegen eines Lindenblattes verletzlich blieb, denn dort, wo das Blatt zwischen den Schulterblättern haftete, wurde die Haut durch das Drachenblut nicht unverwundbar. Viel später wurde er ebenfalls unter einer Linde von Hagen, seinem Widersacher, getötet. Das Christentum verbot jegliche Verehrung von Bäumen und deren Baumgeistern – mit Ausnahme der Linde, sie wurde als „Marialinde“ als Mittelpunkt eines Dorflebens erlaubt. Bei den Griechen gab es den Glauben, dass der, der von den Göttern geliebt wird, nach seinem Tod in einen Baum verwandelt wird.
Fast jeder kennt die Begriffe „Dorflinde“ oder „sich unter einer Linde treffen“. Jedes Dorf in Europa hatte seine Dorflinde, die das Zentrum darstellte und ein wichtiger Treffpunkt für Gespräche, Märkte, Gerichtsverfahren u.v.m. war. Die Ausstrahlung der Linde ließ wohl manchen Richter ein mildes Urteil fällen, in der Nähe einer Eiche wäre ein Urteil wohl wesentlich härter und schärfer gesprochen worden. Dieser Brauch stammt von den Germanen, die die Linde ihrer Göttin Freya zusprachen, der Göttin der Liebe und des Glücks. In der Antike war Aphrodite die Schutzgöttin der Linde. Die Umstände der heutigen Zeit, in der einerseits Einkaufszentren Treffpunkte ohne jegliches lebendes Grün sind und andererseits Abgase unsere Atemluft verpesten, darf man sich nicht wundern, wenn man in Städten kaum mehr Linden finden kann. Zusätzlich denken die Stadtplaner noch immer nicht an den Wert von Bäumen zwischen Bauten. Seit der Steinzeit kannte man den Bast der Linden, aus dem Matten, Netze und Seile geflochten und gedreht wurden.

“Linde lindert alles und hilft immer – Für Körper, Herz und Seele” Diesen Satz habe ich von meiner Großmutter gehört, solange sie lebte. Wie recht sie doch hatte! Denn die Liste mit Krankheiten, bei der man mit der Linde helfen kann, ist lang:

Körperliche Ebene:
bei allen Krankheiten der kalten Jahreszeit: Grippe, Erkältung, Schnupfen, Heiserkeit, Bronchitis, Husten, Hustenkrämpfe, Blasenentzündungen.
Linderung bei Sodbrennen / Gastritis, Darmentzündungen, Verstopfung und Durchfall. Bei Appetitlosigkeit, Stress, Rheuma, Bluthochdruck, Migräne, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Ödemen und Lymphproblemen, Angstzuständen, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden, Wunden, Abszessen, Furunkeln und Falten.
Linde wirkt entspannend, lindernd, beruhigend, ntzündungshemmend, harn- und schweißtreibend, krampf- und schleimlösend, reinigend.
Seelische Ebene:
Linderung von schwärenden Emotionen wie Groll, Hass, Neid, Missgunst und Umwandlung in Verständnis, Erkenntnis und Verstehen. Als der Baum der Liebe schlechthin ist natürlich auch die Bedeutung der Essenz für alles was mit Herzensangelegenheiten zu tun hat klar. Liebe, Herzlichkeit, Fürsorge, Anteilnahme und viele Herzensemotionen mehr werden mit der Essenz erweckt, verstärkt, wieder zur Heilung angeregt.

Zusätzliche Information

Produktvariation

10 ml Stockbottle, 2 ml Phiole

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