B3 Weide

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B3BR

Beschreibung

Einige Arten: salix alba (Silberweide), salix alba tristis (Trauerweide), salix caprea (Salweide), salix fragilis (Bruchweide)
Die Pflanzengattung der Weiden umfasst ca. 450 Arten und erstreckt sich rund um den Globus in der gemäßigten Zone. Einige Arten finden wir sowohl in der Arktis als auch in den Tropen. Dies zeigt schon, wie robust und anpassungsfähig zugleich Weiden sind, und zu Recht finden wir die Weiden in der Mythologie vieler Erdvölker. Bei uns gibt es unterschiedliche Arten der Weiden in fast jedem Garten, Park und Wald. Die ursprünglich in China beheimatete Trauerweide bringt seit dem 18. Jahrhundert mit ihrer speziellen Form ein außergewöhnliches Bild in den europäischen Baumbestand. Sie
schafft durch ihre einzigartige Form eine richtige Höhle aus Ästen – ein perfekter Platz, um sich zurückzuziehen oder sich zu verstecken.
Dagegen ähneln die Bruchweiden im Nebel eher Monstergestalten mit ihren Zweigen, die in alle Richtungen stehen. Da laut Überlieferungen Hexenbesen aus Weidenruten hergestellt wurden, wurden Weiden immer schon als „Verbündete“ der Hexen sowie derer, die sich mit der Magie der Natur auseinandersetzen, angesehen. Nur Weiden zeigen bei den Jungtrieben eine
einzigartige Farbenpracht: von rot, gelb und grün bis orange, weiß, violett oder braun. Die Arten können sich untereinander problemlos kreuzen, daher ist es oft schwer, eine Art zu erkennen. Auch vermehren sie sich ganz leicht durch Stecklinge und schon mancher Weidenbaum entstand durch achtlos weggeworfene Weidenruten. Da die teils dicken und verzweigten Wurzeln sie sehr rasch in alle Richtungen weit wachsen lassen, nützt man diese Eigenschaft in der Landwirtschaft, um mit Weiden Böschungen, Hänge und Ufer zu befestigen.

Für „medizinische“ Zwecke werden Blätter und Rinde verwendet. Im Jahr 1838 wurde aus der Weide der Stoff Acetylsalicylat gewonnen und synthetisiert – ein Wirkstoff, der bis heute vielfach verwendet wird, und zwar im „Aspirin“. Die Inhaltsstoffe der Weiden sind vor allem Salicylate, Gerbstoffe und Flavonoide.

Kleiner Bibliotheksauszug:
Schon im klassischen Griechenland wurden Rinde und Blätter eingesetzt. Die Göttin des Wachstums, Demeter, aber auch Persephone, die Göttin des Todes und der Wiedergeburt, wurden mit der Weide in Verbindung gebracht.
Das ist leicht nachzuempfinden, wenn man einmal gesehen hat, dass aus einem alten Weidenstumpf wieder Triebe sprießen. Und noch heute haben Weiden den Ruf „nicht umzubringen“ zu sein, denn aus einer vergessenen Wurzel oder einem liegen gebliebenen Stumpf wächst ein neuer Baum.
Berühmtheiten, wie Hippokrates, Hildegard von Bingen, Albertus Magnus sowie Paracelsus wiesen in ihren Schriften bereits auf die Heilkräfte der Weide hin. Die Druiden nahmen die Weide unter dem Namen Winja als 5. Buchstaben „W“ in ihr Alphabet auf.

Bis heute werden die Zweige der Korbweide für die Herstellung von
Weidenkörben genutzt. Und obwohl in der Radiästhesie kugelgelagerte Metallruten vorrangig benützt werden, so greift man doch gerne im Herbst, wenn die Weiden in vollem Saft stehen (erste Septemberhälfte), am liebsten zu einer einfachen Weidenrute, um Wasser zu finden. (Rutenneulinge nehmen zum Üben gerne die frischen Wassertriebe im Frühjahr, doch durch die Schneeschmelze und die Durchnässung der Erde dadurch findet man kaum echte Wasserwege oder Quellen).
Das Holz der Weide trocknet schnell, ist weich und leicht formbar, aber auch besonders anfällig für Schädlinge. Daher wird, bis auf das Holz der Silberweide, kaum mit Weidenholz gebaut. Für Holzschuhe, Zündhölzer und als Schnitzholz für Anfänger ist das Weidenholz aber sehr gut geeignet.
Am lebenden Baum dienten die Blätter als besonders schnell nachwachsende Futterquelle, aus den Ruten wurden Körbe, Zäune und sogar Wandbefestigungen geflochten. Vieles davon wird heute noch gemacht. Die hohlen Baumstämme dienten schon oft als Unterstände, Verstecke und sogar als „Notboot“ und Behälter für unterschiedlichste Dinge. Die hohlen Zweige werden ganz schnell zu Flöten geschnitzt.
Der Palmsonntag, an dem die Palmwedel geweiht werden, ist wohl der heute noch bekannteste Ehrentag der Weide. Der Ursprung liegt in uralten Fruchtbarkeitsfesten – bei den Druiden war es das Fest der Wiedergeburt der Natur. Die Palmkätzchen sind die beginnenden Blütenstände der Weiden.
Die Weiden gehören wie Birke und Hasel zu den “Wasserziehern” – d.h. neben einem Brunnen gesetzt, sorgen sie dafür, dass immer Wasser zur Verfügung steht. Damit sie diese Funktion schnell ausüben, kann man sie auch mit der Essenz unterstützen. Oft reicht es schon, eine Phiole der Essenz auf einen Ast zu hängen oder beim Setzen zu den Wurzeln mit einzugraben.

Körperliche Ebene:
Als “Aspirin-Ersatz” wenn die Wirkung nachlässt und man noch kein weiteres Präparat verwenden kann / darf. Als Verstärkung oder zur besseren Verträglichkeit kann die Essenz zusammen mit dem Aspirin eingenommen werden.
Weitere Wirkungen: fiebersenkend, schweiß- und harntreibend, keimtötend, schmerzstillend & adstringierend (zusammenziehend). So wird der Weidenrindentee bei Fieber, Magen-Darm-Katarrhen, Gicht und Rheumaerkrankungen verwendet. Die entgiftende Kraft der Weiden bringt bei Anwendung während einer Entschlackungskur einen deutlich besseren Erfolg.
Die adstringierende Wirkung hilft bei Durchfall und schlecht heilenden Wunden.
Die Weidenessenz gehört zu den universell einsetzbaren Rostock-Essenzen und sollte daher in keiner Hausapotheke fehlen.

Seelische Ebene:
Die Weidenarten stehen für unglaubliche Flexibilität und Vielschichtigkeit. Für Lebewesen gilt: so anpassungsfähig und tolerant sie auch sind, so schnell können die Gefühle wechseln. So bringt die Weide Fröhlichkeit, Vergnügen, Verbindung und Zusammengehörigkeit, Kameradschaft und Harmonie, Glück
und Wohlbefinden.
Die Essenz bringt uns die Kraft, uns überall entfalten und behaupten zu können, auch wenn die Umstände sehr schlecht sind. Schicksalsschläge werden mit der Essenz schnell und gut verarbeitet. So ist die Essenz auch gut für Kinder, die in einer sehr dominanten Umgebung aufwachsen oder in Kindergarten oder Schule gemobbt werden.
Aber auch Sänger werden sich über die Hilfe der Essenz freuen, verhilft sie doch zu einem schwerelosen Wechsel um das Anliegen von Liedern zu vermitteln, deren Inhalte sehr gegensätzlich sind.

Zusätzliche Information

Produktvariation

10 ml Stockbottle, 2 ml Phiole

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