B52 Erle

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B52BR

Beschreibung

Die Kraft und Unterstützung der Erle wird im neuen Zeitalter immer wichtiger. Daher findet sie auch ihren Platz in der Gruppe der Rostock-Essenzen.
Auch die Erle ist ein „Lichtbaum“ und gehört zur Familie der Birkengewächse. Weltweit gibt es etwa 30 Erlenarten, in Mitteleuropa 3 (Schwarz-, Grün- und Grau-Erle). Medizinische Verwendung findet die Schwarz-Erle. Dieser wunderschöne Baum ist trotz seiner Besonderheiten eher unscheinbar, obwohl er sehr verbreitet ist. Die Erle wird bis zu 40m hoch (in Europa meist nur 25m) aber nur bis zu 120 Jahre alt. Das Holz der Erle kann je nach Art unterschiedliche Farben aufweisen, von hellbraun bis zum satten rotbraun und färbt sich bei Verletzung rot (Schnittfläche).
Die Erle hat unter den Bäumen sicherlich eine Sonderstellung, denn sie geht eine Symbiose mit Bakterien (Knöllchenbakterien und Leguminosen) ein, die ihr ein Wachstum auf nährstoffarmen Böden erlaubt. Außerdem hat sie weibliche und männliche Blütenstände am selben Baum. Der Lebensraum sind Feuchtgebiete – sie liebt das Wasser und säumt gerne Bäche und Flüsse. Weil viele Feuchträume trockengelegt werden, viele Ufer verbaut werden, schwindet der Lebensraum der Erle immer mehr. Vor allem Grau- und Schwarz-Erlen gelten als ökologisch wertvoll, da sie die Ufer vor Ausspülung schützen. Ihr Holz verfault im Wasser nicht und wird seit jeher für Pfahlbauten verwendet (Venedig steht auf Erlenpfosten). Sogar die Samen bleiben im Wasser bis zu 12 Monate lebensfähig, was für eine recht sichere Verbreitung sorgt. Obwohl die Erle eigentlich tiefe Lagen bevorzugt, findet man sie sogar in den Zentralalpen bin in 1800 Meter Höhe. Das Holz ist eher weich, leicht spaltbar und kann leicht bearbeitet werden. Erlen sind Pionierpflanzen und bereiten für andere Pflanzen den Boden vor. Die junge Pflanze wachsen Erlen schmal und schnell in die Höhe, je älter sie werden desto mehr in die Breite. Erlen erkennt man an ihrer typischen dunklen, tiefrissigen Borke.
Auch für Schmetterlinge und Falter sind Erlen sehr wichtig, da sie zahlreichen Arten als Lebensraum und Nahrung dienen.

Körperliche Ebene:
Die Erle hat folgende Wirkungen, die man auch medizinisch nutzt. Fiebersenkend, adstringierend, wundheilend (narbenbildend) und tonisch. Sie wird bei Entzündungen der Mundschleimhäute, Halsschmerzen, Angina pectoris, Wunden und Schürfwunden eingesetzt.
Als Frühblüher löst sie oft Allergien aus, hilft aber auch gleichzeitig, die Ursachen und Symptome von Allergien zu lösen. Hier zeigt sich natürlich der Vorteil einer Essenz besonders stark, denn die Essenz kann keine Allergie auslösen.
Verwendet werden die Rinde der jungen Zweige und die Blätter. Ein Tee aus Schwarzerle schmeckt herb und bitter, ist jedoch angenehm im Geruch. Die Erlen-Essenz kann nun die Wirkstoffe in einem Schwarzerlentee noch verstärken oder in anderen Tees die Wirkungen einbringen.

Seelische Ebene:
Erle hilft, ganz unterschiedliche und untypische Kooperationen einzugehen und trotzdem damit Erfolg zu haben und sich voll zu entfalten.
Die Essenz hilft, das Leben in der Umgebung oder das, auf was man sich konzentriert, am Fließen zu halten. Selbst wenn es Probleme gibt, es viele Hindernisse gibt, oder auch gar keine Unterstützungen – die Erle findet neue Wege und Möglichkeiten, Fuß zu fassen und sich zu entfalten. (Aus Nichts einen fruchtbaren Boden machen können)
Menschen mit ausgeglichenen „Erlen-Energien“ stehen oft am Rand, nicht gerne im Mittelpunkt, beobachten, greifen ein wenn notwendig, überblicken. Ist diese Gabe blockiert, entfernt man sich immer mehr von den anderen und findet nicht mehr Anschluss. Mit der Essenz baut man diese Verbindung wieder auf und findet so seinen Platz in der Gesellschaft, seine Nische.

So wie Erlen an Grenzen (Festland und Wasser; Licht und Dunkel; weiblich und männlich) stehen, so helfen sie auch Grenzen zu ziehen, sich abzugrenzen, auch in sich selber bzw. im Außen Polaritäten besser zu trennen oder auseinander zu halten.
Die Erle hilft, mit vielen verschiedenen Typen von Menschen (Tieren) auszukommen. Sogenannte Erlenmenschen sind Menschen, die viele Eigenschaften der Erle in sich haben. Sie sind oft in der Jugend egoistisch, vielleicht rücksichtslos, je älter sie dann werden, sind sie dann aber immer mehr für andere da. Ihre daher rohe Art in der Jugend, bedeutet auch, dass sich der Mensch so schon früh findet, früh für sich herausfindet, wer er ist. Als Erwachsener muss er nämlich schon längst standhaft und authentisch sein, um für andere einzustehen und sich für andere selbstlos einzusetzen.
Wenn allerdings diese angeborenen Kräfte blockieren, werden diese Kinder und Jugendliche richtig gemein, bösartig und brutal. Sie treiben die Rücksichtslosigkeit auf die Spitze und finden sich nicht selten in Jugendstrafanstalten wieder. Da in unserer technik-überladenen Zeit sehr oft die inneren, feinen Anlagen überdeckt, übersehen oder blockiert werden, kann die Essenz jenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hier eine große Hilfe sein. Diese Hilfe bedeutet eine radikale Kehrtwendung in Richtung ehrliche Selbstentfaltung im gesunden, fließenden Rahmen.
Raue Schale, weicher Kern – bedeutet oft auch, verletzt zu werden, weil der weiche Kern für andere nicht so leicht sichtbar ist. Die Erlen-Essenz hilft bei der Lösung dieser Verletzungen, hilft zu verstehen, dass nicht Absicht sondern Unaufmerksamkeit die Ursache ist.

Mit der Erlenkraft erhält man eine Wunderbare Lehrerin, die einem klar zeigt, wie man nicht nur das Eine vom Anderen trennt, sondern auch vermeintliche Gegensätze miteinander verbindet. Dadurch erhält man mit der Erle ein Geschenk: Verständnis.
Je mehr man versteht, desto besser kann man Schwachstellen erkennen und sich Schutzmaßnahmen bauen. Durch Verständnis kann man leichter und besser abwägen, wann man was und wie macht, einer Situation entsprechend und angemessen reagieren. Wann man Abstand hält, wann sich zurückhält, wann eine Herausforderung annimmt oder in die Bresche springt und voll mitmischt.
Die Erle befreit von Gefühlsschwankungen, Stress und Nervosität.
Wenn man unsere derzeitige Entwicklung betrachtet, die großen und kleinen Veränderungen, die uns täglich auf Trab halten, kann man diese Zeit wie eine Fahrt auf (teils sehr) rauer See sehen. Die Essenz hilft nun durchzuhalten, standhaft zu bleiben und sogar immer stabiler zu werden, wenn das Wasser des Schicksals uns reißender und wilder umspült. Schutz und Beständigkeit sind die Gaben der Erle.

Bibliotheksauszug
Sägespäne aus Erlenholz werden wegen ihres feinen Aromas gerne zum Räuchern von Fischen und Fleisch verwendet. Auch Holzschuhe werden noch aus Erlenholz angefertigt. Die stark gerbstoffhaltige Rinde einer Schwarzerle kann zum Gerben von Leder sowie zum Färben verwendet werden. Im Mittelalter war die Erle ein Schutzbaum gegen Böses, so hängte man Erlenzweige über Türen, Tore und Fenster von Haus und Hof, um sich vor den Machenschaften von (bösen) Hexen zu schützen.
Feuchtgebiete, in denen eigentlich nur Erlen wachsen, gelten seit jeher als Orte für Tote. Sie werden als Brans Kessel (Bran ist ein Totengott) gesehen, in denen die Krieger, Auserwählten, Schamanen etc. zerkocht und wieder erschaffen werden.
Die Erle wird auch als Grenzhüterin, als Tor zur Anderswelt, zur Totenwelt gesehen. In der Erle erscheint die Totengöttin, die man auch als Tochter des Erlenkönigs kennt oder als raue Ilse. Diese archaische Göttin ist nicht nur Totengöttin, sondern erscheint auch in ihrer Jugend als helle Göttin in der Birke und als Braut des Sonnengottes im blühenden Weißdorn.
Durch den Einfluss der katholischen Kirche wurde das Bild der großen Erlengöttin zur bösen, gemeinen Hexe verunstaltet, die Erle zum Hexenbaum. Hildegard von Bingen nannte die Erle sogar als Sinnbild völliger Nutzlosigkeit.
Arianrhod, eine der Göttinnen des Spinnens (Webkunst) wird ebenfalls mit der Erle in Verbindung gebracht. Die Kelten waren der Meinung, dass magische Absichten bei der Tuchherstellung mit der Hilfe der Erle in das Gewebe eingebracht werden konnte.

Zusätzliche Information

Produktvariation

10 ml Stockbottle, 2 ml Phiole

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